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Kostbar und köstlich
die Analogie von Übung und Verdauung
Vorgeburtliches und nachgeburtliches Qi im Qi Gong und in der Ernährung.

Veröffentlicht in Tiandiren Journal 1/16

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„Himmel und Erde verbinden“,“Das Feuer unter das Wasser bringen“, „Milz und Magen regulieren“, „Das Süße im Bitteren schmecken“….wovon ist hier die Rede ?

Ich spreche von der Beziehung von Qi Gong und Ernährung / Verdauung.
Die passende chinesische Antwort würde lauten, „es kommt darauf an“, da die genannten Begrifflichkeiten Analogien für Yin und Yang darstellen. Aus chinesischer Sicht bildet die Analogie von Mikrokosmos (Mensch) und Makrokosmos (Universum) die Grundlage für alle Abläufe in unserer wahrnehmbaren Welt. Die Verbindung von Gegensätzen und scheinbaren Wiedersprüchen ist ein Hauptmerkmal der Yin/Yang Theorie und des chinesischen Denkens.

Betrachten wir die Grundprinzipien der uns als Mensch möglichen Bewegungen sehr reduziert, handelt es sich um Steigen/Sinken, Öffnen/Schliessen und die sich daraus ergebende Wahrnehmung der uns umgebenden Räume Oben/Unten, Links/Rechts, Hinten/Vorne und demnach die Unterscheidung Aussen und Innen.

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